Vielfalt ermöglichen - Vielfältig unterstützen!

Der Frauennotruf möchte in einem auf drei Jahre angelegten Projekt die Beratungsstrukturen und weitere Angebote für LSBT*IQ im ländlichen Raum fördern.

 

In Anschluss an das Projekt „Doing Queer“ (2019) setzt das Projekt „Vielfalt ermöglichen – Vielfältig unterstützen!“ einen Schwerpunkt in der Sensibilisierung für Gewalt und gesellschaftlicher Diskriminierung gegen Lesben, Schwule, bisexuelle Frauen und Männer, Trans*, Inter*, nicht-binäre und queere Menschen (LSBT*IQ), sowie Gewalt innerhalb der Community. Durch eine Bedarfsabfrage bei Beratungsstellen des letzten Jahres wurde deutlich, dass eine Angebotslücke insbesondere im ländlichen Raum existiert. Zudem ist zu vermuten, dass LSBT*IQ im ländlichen Raum verschiedene Formen von Gewalt und Anfeindung erfahren.

Aus diesen Gründen ist es das Ziel des Projektes, Grundlagen für ein vielschichtiges Angebot für LSBT*IQ im ländlichen Raum zu schaffen und einen Beitrag zur Sichtbarkeit unterschiedlicher Lebensrealitäten zu leisten. Um dies zu erreichen, benötigt es unterschiedliche Konzepte. Innerhalb bereits bestehender Beratungs- und Unterstützungslandschaft sollen Angebote entstehen, die LSBT*IQ direkt adressieren. Auch andere Formate und Angebote, die eine gesellschaftliche Sensibilisierung und die Selbstorganisation von LSBT*IQ im ländlichen Raum unterstützen, können entwickelt und realisiert werden. Dies soll durch eine Vernetzung und in Kooperation mit unterschiedlichen Akteur*innen im ländlichen Raum verwirklicht werden.

Im laufenden Projektjahr wird das Projekt durch den hessischen Aktionsplan Akzeptanz und Vielfalt gefördert.

 

Eine Regenbogenflagge ist selten im ländlichen Raum zu sehen - So auch in Marburg-Biedenkopf. Der Frauennotruf Marburg möchte dazu beitragen, dies zu ändern!
 

 

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